Im Rahmen des AUVA Radworkshops bieten wir zahlreiche Übungen im Rahmen eines mehrfach zu befahrenden Fahrradhindernisparcours:

 

VOR dem Start überprüfen wir gemeinsam

  • Das Fahrrad
    vor allem auf Betriebssicherheit (funktionsfähige Bremsen, Reifen, lose Teile, u.ä.) und

  • Den Fahrradhelm
    vor allem auf korrekten Sitz und offensichtlich falsch eingestellte Gurte und Beschädigungen.
    Bei allen Übungen am Rad herrscht strikte Helmtrageplicht – Leihhelme stehen in begrenzter Anzahl zur Verfügung.

  • Fahrradhindernisparcours
    Anstatt des üblichen „schnell & gerade aus“ geht es so schnell wie möglich, aber auch so langsam wie nötig, durch zahlreiche, höchst unterschiedliche Kurven und mit straßenverkehrsähnlichen Hindernissen wie Gehsteigkanten, Querrillen, Spurrillen, Stufen, Eisenbahnschienen etc. über den Platz. Die Kinder trainieren dabei ihre Geschicklichkeit, Voraussicht beim Bremsen, Treten, Lenken und Kurven fahren.

    Der mit eigenen Fahrrädern und (Leih-)Rollern zu befahrende Parcours, den alle Kinder einer Klasse gleichzeitig, aber hintereinander befahren, macht mit fahrdynamischen und koordinativen Übungen richtig Spaß und schenkt Erfolgserlebnisse, lässt Raum für eigene Erfahrungen und trägt damit aktiv zur Unfallprävention bei.

  • Schneckenrennen
    SiegerInnen sind hier alle Kinder. Der Preis für jenes Kind mit dem besten Gleichgewichtssinn, das daher am langsamsten die Vergleichsstrecke ohne Absteigen befahren kann, ist das Vorrecht nach der Ziellinie als Erste oder Erster wieder in den Parcours zu starten.

  • Notbremsübungen
    Ziel des Übens für die Kinder ist ihr Fahrrad im Gefahrenfall möglichst rasch aber auch sicher zum Stillstand bringen. Wichtiger als eine möglichst kurze Bremsstrecke ist hierbei das Kennenlernen einer optimalen Körperhaltung inkl. Schwerpunktverlagerung sowie die gezielte Benutzung beider Radbremsen.

  • Urkunden
    Jedes Kind erhält eine natürlich eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme.

  • Safety Guide
    Unser Mann vor Ort zeichnet nicht nur für den Parcoursaufbau, jeweils unter Ausnützung der Gegebenheiten vor Ort verantwortlich, sondern auch für die Einschulung der Eltern-Helferinnen an diesem Tag. Er überprüft gemeinsam mit jeder Klasse die sicherheitsrelevanten Teile an Rad und Helm und gibt den Kindern klare Regeln für das Befahren des Parcours vor.

    Ist der laufende Betrieb im Gang, überprüft er die Arbeit der Eltern-Helfer, beantwortet Fragen der KlassenlehrerInnen oder anwesender Eltern, erkennt meistens frühzeitig Kinder die mit bestimmten Übungen über- oder auch unterfordert sind und schafft hier Abhilfe. Auch bei Stürzen oder technischen Defekten ist unser Safety Guide rasch zur Stelle um unterstützend einzugreifen.

    Letztlich motiviert er auch andere Erwachsene diesen Parcours zu befahren der im Grunde auch für Erwachsene am Rad eine echte Herausforderung ist und zeigt, das Radfahren auch ein tolles Konditions- und Koordinationstraining ist und keinesfalls kinderleicht.