Helm

1. Helm zum Radfahren nicht geeignet

PROBLEM: Radhelme sind speziell für das Radfahren konstruiert und erfüllen spezifische Normen. Es sollten nur Helme verwendet werden die vom Hersteller zum Radfahren freigegeben sind. Anderenfalls steigt das Verletzungsrisiko!

2. Helm zu alt

PROBLEM: Es wird empfohlen den Radhelm nach 5-6 Jahren auszutauschen. Hier ist nicht das Kaufdatum sondern das Produktionsdatum heranzuziehen. Hinweise auf den Produktionszeitpunkt findet man meistens auf der Innenseite der Helmschale.
Hintergrund dieser Empfehlung ist die Verwendung so genannter Weichmacher, die dem Material der Innenschale bei der Herstellung beigefügt werden, um optimale Dämpfungseigenschaften zu erhalten. Die Weichmacher verflüchtigen sich aber im Laufe der Jahre und lassen das Helmmaterial spröde werden. Je nach Einsatz und Lagerung kann dieser Alterungsprozess auch schon etwas früher oder durchaus später auftreten.

3. Helm zu groß/zu klein

PROBLEM: Der Radhelm kann nur dann schützen, wenn er richtig passt. Zu große Helme sitzen meist viel zu locker am Kopf, zu kleine Helme decken den Kopf nicht adäquat ab.

4. Helmschale gebrochen

PROBLEM:
Ist ein Radhelm beschädigt/gebrochen muss er ersetzt werden. Dies gilt auch wenn nach einem Sturz äußerlich keine Beschädigungen sichtbar sind, da mögliche Mikrorisse nicht mit bloßem Auge erkennbar sind..

5. Gurtbänder/Kopfring gerissen,verschlissen oder kaputt

PROBLEM: Nur mit intakten Gurtbändern und Kopfring lässt sich ein Radhelm richtig einstellen. Schlecht eingestellte Radhelme schützen nur unzureichend!

Helmeinstellung

1. Helm/Gurtbänder falsch eingestellt

PROBLEM: Selbst der beste und teuerste Radhelm kann nicht optimal schützen, wenn er schlecht eingestellt ist. Unserer Erfahrung nach sind 97% aller kontrollierten Radhelme nicht richtig eingestellt. Nutzen Sie unsere Tests und Anleitungen unter „Infos für Eltern und Schüler“ zur besseren Radhelmeinstellung