Rundum-Info / FAQs

Rundum-Info / FAQs

Die Teilnahme der SchülerInnen und Schulen am AUVA-Radworkshop ist kostenlos.
Jeder Einsatztag kostet die AuftraggeberInnen - allen voran die AUVA - jedoch rund EUR 1.000,--

Für das Projekt AUVA-Radworkshop bewerben sich jährlich etwa 500 öst. Volks- und Sonderschulen. Rund die Hälfte der BewerberInnen darf mit einer Zusage für einen oder auch mehrere Einsatztage an ihrer Schule rechnen.

Die nachfolgenden Informationen sollen gewährleisten, dass

  1. die von den Initiatoren und Partnern in das Projekt investierten Mittel nachhaltig und sinnvoll – im besten Interesse aller SchülerInnen – verwendet und
  2. die Schulen und Eltern umfassend über den Radworkshop informiert werden.

Grundsätzliches vorweg:
Radfahren lernen und können ist eigentlich Hausaufgabe und damit Elternarbeit. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Schulen für deren Engagement sich in diesem Bereich unterstützend einzubringen.

Grundsätzliche Aufgaben- bzw. Kompetenzverteilung
Die Organisation vor Ort (Veranstaltungsfläche, Vorbereitung der Kinder, vier Eltern-HelferInnen, Nächtigungsquartier für den Trainer) erfolgt durch die Schule (gerne unter Einbeziehung der Eltern) –
alles weitere (Projektentwicklung und – Ablauforganisation, kompetente Durchführung durch unsere Radworkshop-Trainer, jeweils 3 Kubikmeter Material, Transport, laufende Beratung, usw.) erfolgt durch unser bewährtes AUVA-Radworkshop-Team.

pdfRadworkshop-Teilnahmebedingungen

 

Als Vorgeschmack und als praktischen Überblick haben wir einen typischen Arbeitstag (von durchschnittlich 60 Einsatztagen/Trainer) in Form eines Erlebnisaufsatzes nachgezeichnet:

24 Stunden im Leben eines Radworkshop-Trainers


Nachfolgend die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten:

Alle Kinder (1.-4. Schulstufe; keine Vorschulstufen!) können und sollen auch am AUVA-Radworkshop teilnehmen.

Bewerbungen von Schulen, von denen nicht mindestens 80 Prozent aller SchülerInnen teilnehmen, haben - nicht zuletzt wegen der hohen Nachfrage - wenig Aussicht auf eine Zusage.
Es können auch Kinder mit Beeinträchtigungen teilnehmen.

Der Durchführungszeitraum erstreckt sich von Anfang April bis zum Beginn der Sommerferien und im Bedarfsfall  auch noch von September bis Anfang Oktober. Die Ausschreibung und Durchführung der AUVA-Radworkshops orientiert sich an der Radsaison, gilt somit für das Kalenderjahr (und nicht für das Schuljahr).

An Wochenenden, in den Schulferien und insbesondere über die Sommermonate Juli und August wird der Radworkshop auch im Rahmen von Öffentlichkeitsveranstaltungen durchgeführt bzw. kann von Veranstaltern (Gemeinden, Vereinen, Verbänden) individuell gebucht werden.

Weitere Infos >>>

Die Beginnzeit des AUVA-Radworkshops wird von der Schule festgelegt. An diesem Zeitpunkt orientiert sich der Trainer bezüglich der notwendigen Aufbauzeit und daraus errechnet sich auch der restliche Tagesablauf.

Pro Einsatzstunde (60 min.) kann jeweils eine Klasse mit MAXIMAL 26 SchülerInnen teilnehmen. Bei Klassenschülerzahlen kleiner gleich 13 SchülerInnen können somit auch zwei Parallelklassen zusammen an einer Stunde teilnehmen.

Pro Einsatztag können daher in der Regel VIER, in Ausnahmefällen auch maximal FÜNF Einsatzstunden durchgeführt werden.
Hat eine Schule mehr Klassen die nicht zusammengelegt werden können, werden weitere Einsatztage zugeteilt.

Klasseneinteilung:

Achtung! Die AUVA-Radworkshop-Stunde dauert 60 Minuten! Zwischen den Übungseinheiten ist in der Regel KEINE Pause vorgesehen. Abweichungen sind mit dem zuständigen Trainer im Vorfeld zu vereinbaren.

Beginnen Sie bei der Einteilung nach Möglichkeit mit der vierten Schulstufe, erst danach die erste, zweite und dritte Schulstufe (in dieser Reihenfolge).

Warum? Wir nehmen die jüngeren, schwächeren SchülerInnen zeitlich in die Mitte. Damit können sich am Anfang alle, LehrerInnen und Eltern-HelferInnen besser auf die Anforderungen des Programms einstellen und wir haben in der Mitte ev. ein bisschen mehr Ruhe für die Kleinen.

Werden zwei Klassen gleichzeitig zum Radworkshop eingeteilt, sollten diese nach Möglichkeit in derselben Schulstufe sein.

Bei Mehrstufenklassen hat es sich bewährt, die 1.+2. Schulstufe und die 3.+4. Schulstufe zusammenzufassen.

Integrationsklassen können in der Regel auch problemlos teilnehmen. Für unseren Trainer ist nur wichtig, dass er vor Stundenbeginn darüber informiert ist ob und welche der Kinder einer Klasse besonders berücksichtigt werden müssen und allenfalls welche Defizite diese Kinder mitbringen. Unsere Trainer sind auf den Umgang mit solchen Kindern geschult und haben noch ein paar Tricks auf Lager um auch diesen Kindern eine adäquate Teilnahme zu ermöglichen.

Abhängig von der angemeldeten SchülerInnenanzahl und der Größe der Veranstaltungsfläche werden durch uns für die Schule ein, zwei oder drei Veranstaltungstage geplant. Entsprechend kann die Schule die Klassen am/an den Veranstaltungstag(en) einteilen:
Bei sechs Klassen dauert der Workshop dann beispielsweise an einem Veranstaltungstag entweder 4 Stunden (2x 2 Klassen und 2x 1 Klasse) oder 5 Stunden (1x 2 Klassen und 4x 1 Klasse) a 60 Minuten.

Die Beginnzeit für den Radworkshop ist von der Schule so zu wählen, dass ein allfälliger Anmarsch (Gehzeit) der Kinder zum Veranstaltungsort wie auch die Rüstzeit (Entsperren der Räder, Helm aufsetzen etc.) berücksichtigt ist. Beginnzeit bedeutet für uns, wann die erste Klasse fahrbereit neben dem Parcours steht.

In jeder Radworkshop-Stunde muss zumindest eine verantwortliche Person der Schule (LehrerIn), welche auch die Kinder namentlich kennt, anwesend sein. Diese Aufsichtsperson zählt NICHT zu den von uns benötigten VIER Eltern-HelferInnen, da diese bei Störungen (kleine Unfälle, Verletzungen, WC-Gänge etc.) jederzeit freigespielt sein muss.

  • Je größer, desto besser
  • Mindestanforderung: 600 m2 (bspw. 20x30 m)
  • Mindestbreite der schmalsten Seite: 8 m
  • Jedenfalls befestigt (Asfalt, Beton, Pflasterung, Tartanbelag)
  • Weitgehend eben. Keine massiven Steigungen
  • Optimal: ca. 1.800 m2 (bspw. 30x60 m)

Wir weisen eindringlich darauf hin, dass ein geeigneter Platz eine Grundvoraussetzung für die Durchführung des Programms ist. Wird diese Anforderung nicht erfüllt, sagen wir die Veranstaltung direkt vor Ort ab.

Der Platz kann aus mehreren zusammenhängend befahrbaren Teilflächen bestehen, wenn diese die Mindestbreite von 8m und in Summe die Mindestanforderung von 600m2 erfüllen und die Fläche für die die Aufsicht führenden LehrerInnen weitgehend einsehbar ist.

Vorhandene, einzelne Hindernisse wie Bäume, Bänke, Gehsteigkanten und dergleichen stellen in der Regel kein Problem dar und können in den Parcours integriert werden.

Weitgehend eben mit festem Untergrund - Wiese, Sand- oder Schotterflächen sind absolut NICHT geeignet; Asphalt und Beton sind optimal, Plasterungen sind möglich, Sport-Hartplätze (Tartanbelag und ähnliches) sind aus unserer Erfahrung ebenfalls geeignet.

Verunreinigungen wie Restmüll, Hundekot, Verschlammungen, Laub, Streusplitt, aber auch Glassplitter sind vor dem Beginn des Aufbaus zu entfernen.

Zufahrt mit Kleintransporter und großem Anhänger: Die Veranstaltungsfläche muss am Veranstaltungstag von 05.30 Uhr bis 14.00 Uhr für den gesamten Verkehr (auch FußgängerInnen) abgesperrt und frei von etwaigen sonst dort abgestellten Fahrzeugen sein. Die Zufahrt direkt auf oder knapp neben die Veranstaltungsfläche (mit großem Anhänger L: 6,00m B: 2,00m H: 2,50m) muss ab 05.30 Uhr möglich sein.

Bilder von (geeigneten und kaum geeigneten) Veranstaltungsflächen:


So sehen optimale Veranstaltungsflächen aus.

 
optimale Veranstaltungsfläche optimale Veranstaltungsfläche
optimale Veranstaltungsfläche optimale Veranstaltungsfläche

Auch solche Flächen sind hervorragend geeignet:

gut geeignete Veranstaltungsfläche gut geeignete Veranstaltungsfläche
gut geeignete Veranstaltungsfläche gut geeignete Veranstaltungsfläche
gut geeignete Veranstaltungsfläche gut geeignete Veranstaltungsfläche

Solche Flächen sind bedingt geeignet, da sie (fast) zu klein sind:

bedingt geeignete Veranstaltungsfläche bedingt geeignete Veranstaltungsfläche
bedingt geeignete Veranstaltungsfläche bedingt geeignete Veranstaltungsfläche

Solche Flächen sind nicht geeignet:

Rasen/Wiese - nicht geeignete Veranstaltungsfläche Schotter - nicht geeignete Veranstaltungsfläche

Rasen/Wiese

Schotter

zu kleiner Platz - nicht geeignete Veranstaltungsfläche zu schmal - nicht geeignete Veranstaltungsfläche

zu kleiner Platz

zu schmal

zu schmal - nicht geeignete Veranstaltungsfläche zu kleiner Platz - nicht geeignete Veranstaltungsfläche

zu schmal

zu kleiner Platz

Grundsätzlich gilt: Je mehr SchülerInnen einer Schule teilnehmen desto größer die Chance auf Zusage. Bei Bedarf wird der AUVA-Radworkshop  an einer Schule auch an mehreren Tagen durchgeführt. Siehe dazu „Wie lange dauert so ein AUVA-Radworkshop?“

Unsere Empfehlung für die Bewerbung: Zumindest 80% aller SchülerInnen einer Schule sollten in der Bewerbung der Schule aufscheinen. Darunter besteht aufgrund der großen Nachfrage nur wenig Chance auf Zusage.

Wir wollen nicht nur 4.- oder 3.-Klassler, sondern ganz bewusst auch SchülerInnen der 2. und allenfalls auch Kinder der 1. Klasse. Sie werden erstaunt sein, was auch kleinere Kinder in diesem Bereich gerne leisten und dabei oft auch die älteren SchülerInnen überflügeln.

  • Mindestschulgröße: 50 SchülerInnen. Kleinschulen mit weniger Kindern können sich mit benachbarten Schulen als Partnerschule bewerben. Bewerbungen von Partnerschulen bringen Extrabewertungspunkte und werden bei der Vergabe besonders berücksichtigt.
  • Sonderregelung für NÖ: Teilnahme auch mit weniger als 50 SchülerInnen möglich, wenn alle SchülerInnen der Kleinschule teilnehmen.
  • HöchstteilnehmerInnenzahl pro Stunde: 1-2 Klassen (max. ca. 26 SchülerInnen) pro Stunde. Hat eine Schule mehr als 4 Klassen, wird von uns ggf. eine fünfte Stunde angehängt oder weitere Veranstaltungstage an der gleichen Schule eingeplant.

 

Warum können wir  Kleinschulen mit weniger als 50 Kindern nicht berücksichtigen?

Natürlich hat diese Untergrenze von 50 Kindern auch mit der sinnvollen Verwertung der uns von AUVA, BMVIT und auch den LänderpartnerInnen zur Verfügung gestellten Mitteln zu tun. In vier bis fünf Aktionsstunden können wir rund 80 bis 120 Kinder mit diesem Programm erreichen.

Aber es gibt auch pädagogische und physische Gründe  die für mehr Kinder pro Klasse und Stunde sprechen.

Alle Kinder einer Klasse fahren gleichzeitig. Das Programm in der über die Jahre weiterentwickelten Form zielt auch absichtlich darauf ab, dass die Kinder mit anderen „ParcoursbenutzerInnen“ interagieren und sozusagen am „radelnden Objekt“ lernen.

So müssen die ParcoursbenutzerInnen ihre Fahrgeschwindigkeit an das Niveau der Vorausfahrenden anpassen, weil Überholen streng verboten ist. Und das stellt grade die sehr eiligen SchülerInnen  vor  eine echte Herausforderung. Einerseits müssen sie sich beherrschen und ihre Fahrgeschwindigkeit an „Schwächere“   im System anpassen, andererseits werden manche Manöver schwieriger wenn sie langsamer sie gefahren werden müssen.  
Geübt wird dadurch auch das Abstandhalten. Wer zu knapp auffährt und „drängelt“ hat auch bei einem kleinen Fahrfehler des vorausfahenden Kindes kaum eine Chance rechtzeitig anzuhalten.
Parallelen zur Verkehrswelt der Erwachsenen und zum motorisierten Verkehr sind hier leicht erkennbar.

Bei manchen Parcoursteilen bauen wir auch Bereiche ein, die absichtlich eine ziemlich knappes Vorbeifahren der SchülerInnen wahrscheinlich macht. Hier muss die SchülerInnen vor allem mental damit umgehen können, dass knapp neben der eigenen Fahrspur auch noch jemand anderer fährt und dürfen sich nicht irritieren lassen.

Beim Schneckenrennen wiederum fahren drei  Kinder gegeneinander um die Wette langsam.  Befinden sich  nur insgesamt 10  Kinder gleichzeitig am Parcours, dann dauert es in der Zeitrechnung eines Kindes „ewig“ bis endlich wieder zumindest  ein zweites Kind als „GegnerIn“ zur Verfügung steht.

Nicht zuletzt können schwächere RadfahrerInnen von einem vorausfahrenden besser trainierten Kind profitieren indem sie sich dessen Fahrtstil abschauen.  Wie in enge Kurven richtig eingefahren wird oder wie Hindernisse überfahren werden, lernt man so ganz einfach voneinander.

Nun wären alle diese Argumente entkräftbar, wenn man Kleinschulen mit  insgesamt weniger als 50 Kindern einfach die längere Übungszeiten  ermöglichst . Was ja auf den ersten Blick auch plausibel klingt. Wenn das Angebot schon da ist, kann man es auch intensiver nutzen.

DIE PHYSIOLOGIE:                                                                             

Der Hindernisparcours an sich ist jedenfalls schon eine ziemliche körperliche Herausforderung  durch die enge Parcoursführung im niedrigen Geschwindigkeitsniveau, die vom Kraft- und Koordinationsaufwand mit normalem Alltagsradfahren nicht vergleichbar ist. Dazu kommt der psychische Stress durch die vielen eingebauten ungewohnten fahrdynamischen Erfahrungen.

Das bedeutet, dass die Kinder während der Übungsstunde auch Erholungsphasen benötigen.
Wir haben den Parcours so aufgebaut dass sich zumindest beim Langsamwettrennen ein „Stau“ bilden kann. Hier stehen die Kinder pro Runde etwa eine Minute und können dabei:
Mit den Klassenkollegen austauschen wo was besonders schwierig oder „eh ganz leicht“ war.

Die anderen, gerade fahrenden Kinder beobachten und so einen Vergleich im Sinne einer Standortbestimmung vornehmen wie sie sich im Bezug zu gleichaltrigen in punkto Fahrkönnen einschätzen können.

Auch das mentale Verarbeiten von kritischen Situationen am Parcours kann hier während des „Durchatmens“ erfolgen.

Und nicht zuletzt braucht der Körper auch beim jungen Menschen eine gewisse Erholung.

Dass durchatmen und „Runterkommen“ ist auch deshalb wichtig, weil sich viele Kinder auf diesem Parcours sehr stark konzentrieren und dabei in einen, durchaus wünschenswerten Flow-Zustand gelangen.  Da liegen Glück und Stress nahe beieinander. Diese Phase des Verinnerlichens oder des Aufgehens in der Aufgabe gehört auch ab und an unterbrochen.

  1. Ausschreibung ONLINE auf www.radworkshop.info. Information per mail und BMBF – Erlass →
  2. verbindliche Bewerbung der Schule innerhalb der Bewerbungsfrist →
  3. Grundsätzliche Zusage mit konkretem Terminvorschlag wird per mail an die Schule übermittelt →
  4. Bestätigung des vorgeschlagenen Termins innerhalb von 5 Werktagen durch die Schule mittels Eintrag in die Datenbank. Damit ist der Termin für beide Seiten fix und verbindlich →
  5. Übermittlung aller Unterrichts- und Planungshilfen →
  6. Schulinterne Vorbereitung der Kinder →
  7. Durchführung des AUVA-Radworkshops an einem oder mehreren zusammenhängenden Tagen.
  8. Feedbackabgabe durch die Schule innerhalb von 10 Tagen nach dem letzten Termin

Da sich üblicherweise deutlich mehr Schulen bewerben als Veranstaltungen budgetiert sind und durchgeführt werden können, werden alle fristgerecht eingelangten Bewerbungen in einer Kommission nach vorab festgelegten Kriterien bewertet, auf deren Basis die Zuteilung erfolgt.

Die Auswahlkriterien sind:

1.

 

Jede Schule, unabhängig ob sie sich am ersten oder letzten Tag der Frist bewirbt, hat die gleichen Chancen.

2.

 

Schulen, welche die Rahmenbedingungen nicht erfüllen (können), müssen wir bei der Bewertung leider ausscheiden.

3.

 

Die Anzahl der von der AUVA bundesweit budgetierten Veranstaltungstage auf die einzelnen Bundesländer wird durch einen gerechten Aufteilungsschlüssel erreicht. Durch die Unterstützung von regionalen Partnern erhöht sich die Anzahl der Veranstaltungstage in einigen Bundesländern.

4

 

Schulen welche sich mit anderen Schulen zusammentun (Partnerschulen) werden bevorzugt behandelt.

5.

 

Auf eine regional gleichmäßige Verteilung innerhalb eines Bundeslandes wird geachtet.

6.

 

Eine Schule die sich bereits öfter erfolglos für den Radworkshop beworben hat, wird höher gereiht. Eine Schule die bereits einmal zum Zug gekommen ist, wird nachgereiht.

7.

 

Bleiben in einem Bundesland/einem Bezirk nach Durchsicht der Bewerbungen mehr Schulen übrig als Veranstaltungen durchgeführt werden können, folgt die Entscheidung durch das Los.

Der Radworkshop ist kostenlos – 8 wichtige Dinge müssen Schule/Eltern aber leisten:

  1. Geeignete Fläche (Parkplatz etc.) bereitstellen - siehe auch weiter oben.
  2. Mindestens VIER HelferInnen (Eltern) beistellen, die den Trainer unterstützen.
  3. Zeitgerechte Aussendung eines Elternbriefes (Entwurf wird beigestellt).
  4. Vorbereitung der SchülerInnen im Unterricht (Materialien beigestellt).
  5. Einladung an die regionale Presse (Pressetext wird beigestellt).
  6. Getränke für die radfahrenden SchülerInnen (ev. durch Elternverein).
  7. Quartierorganisation für den Trainer.
  8. Die Fahrräder und die Helmeinstellung VOR dem Radworkshop überprüfen (lassen). Jede Schule erhält kostenlos AUVA-Unterrichtsmaterialien zur Vorbereitung der SchülerInnen, womit sich der Radworkshop als Projektarbeit in den Unterricht eingliedern lässt.

AUVA-Unterrichtsmaterialien:

  • „Helm-Ei-Test"
    Die Schule erhält einen Miniatur-Helm samt Anleitung. Mit diesem und einem rohem Ei soll die Schutzwirkung eines Helms eindrucksvoll demonstriert werden.
  • „Richtige Fahrradhelm-Einstellung"
    Mit der exakten Anleitung anhand von Bildern und Texten müssen die Helme der SchülerInnen schon im Vorfeld richtig eingestellt werden..
  • Anleitung „STVO-konforme Ausstattung der Fahrräder"
    Damit sollen vorab schon alle für ein sicheres Radfahren wichtigen Fahrrad-Teile erarbeitet und von den SchülerInnen zu Hause selbst überprüft werden.
  • Radworkshop-Video/DVD „Radfit mit Pauli & Willi"
    Ideen und Anregungen rund um das Fahrrad und den Radworkshop. Die Schule kann dazu angeben, mit welchem Medium (Video oder DVD) sie vorbereitend arbeiten möchte.

Es ist möglich, dass für die umfassende Vorbereitung der Schülerinnen nicht genügend Zeit bleibt. In diesem Fall ersuchen wir die Schule, zumindest die Überprüfung des Fahrrades und die richtige Fahrradhelm-Einstellung den Eltern vorab zu übertragen und alle weiteren Materialien als Nachbereitung zum AUVA-Radworkshop im Unterricht zu erarbeiten.

Für das korrekte Einstellen eines Radhelms benötigt ein Experte im Regelfall zwischen 10 und 20 Minuten. Ungeübte Personen müssen bis zu einer Stunde und mehr Zeit dafür aufwenden. Es liegt im Verantwortungsbereich der Eltern, dass der Radhelm richtig auf den Kopf des Kindes eingestellt und das Fahrrad zumindest betriebssicher ist! Hilfen und Anleitungen dazu sind auf dieser Homepage bei den >>>Unterrichtsmaterialien<<< abrufbar. Für jene Eltern, die keinen Internetzugang besitzen, sollen die entsprechenden Blätter bitte schulintern kopiert werden.

 

Die SchülerInnen sollen ihr eigenes, zumindest betriebssicheres Fahrrad und ihren richtig eingestellten Radhelm (es gilt Radhelmtragepflicht!) zur Veranstaltung mitbringen - unabhängig vom vorhergesagten Wetter!

Ein betriebssicheres Fahrrad passt zur Körpergröße und dem aktuellen Fahrkönnen des/der Nutzerin, weist gut gefüllte Reifen auf und die Bremsen funktionieren nicht nur sondern können auch von den Benutzern problemlos betätigt werden. Sattel- und Lenkerrohr sind verdrehsicher geklemmt.

Wir fahren auch bei leichtem Regen (Nieseln, Sprühregen, kurze Schauer). Deshalb bitte unbedingt auch Regenoberbekleidung mitnehmen und allenfalls eine Ersatzhose und T-Shirt oder Sportbekleidung bevorraten.

Hinsichtlich Bekleidung sind jedenfalls geschlossene Schuhe notwendig. Barfuss oder mit offenen Schlapfen kann NICHT sicher Rad gefahren werden. Sportschuhe und Radfahrhandschuhe sowie bequeme Radfahrkleidung sind zu empfehlen. Im Frühjahr und Herbst kann es vorteilhaft sein, wärmere, dünne Handschuhe mitzuhaben und einen dünne, idealerweise wasserabweisende Unterziehhaube unter oder einen Plastiküberzug über dem Helm.

Wer es ganz gut meint, gibt seinem Kind auch eine gefüllte Wasserflasche mit, da man bei einer Stunde Radfahren auf diesem Parcours gehörig schwitzt.

Fahrrad und Radhelm werden durch uns einem Sicherheits-Check unterzogen, Mängel werden auf der Rückseite der Urkunde für die Eltern festgehalten.

Für jene SchülerInnen, die kein eigenes Fahrrad bzw. keinen Helm mitbringen (können) steht eine begrenzte Anzahl von hochwertigen Leihrollern und Leihhelmen kostenlos zur Verfügung.

Fahrräder mit Stützrädern, Einräder oder Micro-Scooter sind beim Radworkshop aus Sicherheitsgründen nicht zulässig.

Wenn die Eltern früh genug informiert werden, lässt sich der Transport der Fahrräder meist problemlos organisieren. Üblicherweise bringen die Eltern die Räder der SchülerInnen entweder schon am Vorabend zur Schule oder nehmen diese am Veranstaltungstag in der Früh in die Schule mit. Die Fahrräder können dann ab Unterrichtsende oder auch am Abend abgeholt werden.

Hilfreich ist, wenn die Schule im Vorfeld - am besten in Grünflächen - Abstellflächen für die Räder klassenweise einteilt, diese beschriftet bzw. kennzeichnet und ab ca. 07.00 Uhr am Veranstaltungstag auch eine Person für die Einweisung der Räder zu den Abstellflächen bereitstellt. Die Räder dürfen NICHT auf jenen Flächen abgestellt werden, die für den Parcours reserviert sind!

Insbesondere in der wärmeren Jahreszeit hat es sich sehr bewährt, wenn am Ende der Radworkshop-Stunde bereits Wasser oder Erfrischungsgetränke (von Seiten der Schule oder des Elternvereins bereitgestellt) auf die SchülerInnen warten.

Auch unser Trainer, der ab Aufbaubeginn (zumeist 05.30 Uhr) bis zum Ende der Veranstaltung in der Regel ohne Pause durcharbeitet, weiß diesen Service zu schätzen

Das ALLERWICHTIGSTE!

Ob gefahren werden kann oder nicht, kann nur DIREKT AM VERANSTALTUNGSTAG spontan vor Ort der jeweilige Trainer in Abstimmung mit der Schule entscheiden. Grundsätzlich gilt, dass auch bei leichtem Regen gefahren wird.

Die Entscheidung einer regenbedingten Absage ist auch für unsere Trainer höchst unangenehm denn niemand enttäuscht gerne erwartungsvolle Kinder oder diskutiert mit ungehaltenen Eltern die vermeintlich umsonst das Rad des Kindes angeschleppt haben.

Sie können sich darauf verlassen, dass unsere Trainer eine sehr hohe Kompetenz bezüglich der Notwendigkeit einer Absage haben und dass sie diese Entscheidung nur höchst ungern treffen.

Es gibt zwei gute Gründe warum ein AUVA-Radworkshop schlechtwetterbedingt nicht oder nur zeitversetzt durchgeführt werden kann:

  1. Es regnet durchgehend bzw. beginnt während der Durchführung heftig zu regnen.
  2. Es hat am Vortag bzw. in der Nacht bis zum frühen Morgen geregnet und aufgrund der dauerhhaft nassen Oberfläche ist ein Aufbau (Markierung der Fahrtroute mit Kreidespray) bzw. die Durchführung (Rutschgefahr, Nässe, Kälte) nicht möglich.

Alle Schulen, an denen durch höhere Gewalt (also ohne Verschulden seitens der Schule) der AUVA-Radworkshop nicht durchgeführt werden kann, sind in der darauffolgenden Saison FIXSTARTER, sofern sie sich wiederum ordnungsgemäß bewerben. Bei mehrtägigen Einsätzen werden allerdings nur jene Tage nachgeholt, die tatsächlich ausgefallen sind. 

Unser Trainer wird nach Möglichkeit alle Klassen die witterungsbedingt nicht drankommen konnten in deren Klasse besuchen, die Sachlage erklären, die Wiederholung ankündigen und die Give-Aways der AUVA an jedes Kind verteilen. Als Schlechtwetterprogramm wird der Trainer den Kindern auf lustige Art die richtige Helmeinstellung erklären und soweit in der Stunde möglich auch einzelnen Kindern den Helm richtig einstellen.

Ist anhand der Großwetterlage starker und anhaltender Regen am Veranstaltungstag absehbar, kann - sofern örtlich die Möglichkeiten bestehen - der AUVA-Radworkshop auch in eine Halle oder auf eine überdachte Fläche verlegt werden. Dies können leerstehende Lagerhallen, Markthallen, Tiefgaragen, etc. sein. Die Mindestgröße beträgt 500m2. Der Untergrund der Halle/überdachten Fläche muss zum Radfahren geeignet sein. Außerdem muss das Aufbringen von Kreidemarkierungsspray auf dem Boden möglich sein. Es gelten ansonst die gleichen Bedingungen wie für die Freifläche.

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Beispiele spontaner Radworkshops in Hallen

 

Halle1

Halle3

Halle4

Für die Durchführung des Radworkshops müssen zumindest 4 engagierte HelferInnen von Seiten der Schule organisiert werden. Eltern sind hier unsere erste Wahl. Es können aber auch SchülerInnen einer höheren/weiterbildenden Schule (Oberstufe) sein - Mindestalter ca. 16 Jahre. Bevorzugt sind junge Damen und Herren der 11. bis 13. Schulstufe. (*Nähere Angaben zu dieser Option siehe weiter unten).

Die Klassenlehrerin zählt NICHT zu diesen 4 Helfern, da sie ihrer Aufsichtspflicht über die SchülerInnen nachkommen (z.B. WC-Gänge verantwortet) und für Notfälle jederzeit frei sein muss.

Die Schule organisiert die HelferInnen (zusätzliche LehrerInnen, Eltern, StudentInnen, SchülerInnen höherer Schulen, Schulwart etc.) zur Stationenbetreuung für den Veranstaltungszeitraum (ab ca. 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn und bis Veranstaltungsende).

WICHTIG! Ein stündlicher Wechsel aller HelferInnen wird NICHT empfohlen, da diese stets neu eingeschult werden müssen und die Zeit dafür den Kindern verloren geht.
Leider bieten sich Eltern oft nur für die EINE Stunde an, in der IHR Kind drankommt. Bei einer vierklassigen Schule sind es dann 16 Eltern die sich freinehmen müssten. Nach unserem Modell müssen sich nur mindestens 4 Eltern einen Vormittag Zeit nehmen. Bewährt hat sich, dass jede Klasse EINE bis zwei zusätzliche Eltern für den ganzen Vormittag einbringt.

Es wirkt sich positiv, sowohl auf das Erkennen der Schwächen, Stärken und Unterschiede der einzelnen SchülerInnen wie auch auf deren nachhaltigen Erfolg aus, je mehr Eltern/Erziehungsberechtigte teilnehmen. Diese sollten - ebenso wie die KlassenlehrerInnen - unbedingt Sportschuhe tragen und entsprechend der zu erwartenden Witterung gekleidet sein. (Sonnenbrille, Sonnenschutzkappe, Handschuhe, warme Schuhe)

Alle HelferInnen sind gerne eingeladen, ihre eigenen Fahrräder und Helme mitzubringen und, sofern genug HelferInnen vor Ort sind auch gleich selbst eine oder mehrere Runden mit den Kindern mitzufahren! Dies ist immer ein unvergessliches und motivierendes Erlebnis für die Kinder!

Damit die HelferInnen bereits vorab über ihre Tätigkeiten und Aufgaben informiert sind, stehen den Schulen genaue Beschreibungen zur Verfügung. Die HelferInnen haben in jeder Stunde etwa 5 bis 10 Minuten Erholungspause während der Trainer eine Klasse verabschiedet und eine neue Klasse einschult.

In jeder Radworkshop-Stunde muss zumindest eine verantwortliche Person der Schule (LehrerIn) anwesend sein, welche die SchülerInnen namentlich kennt. Diese wird auch zum Ausstellen der Urkunden benötigt. LehrerInnen die eine Lesehilfe benötigen sollen diese bitte nicht im Klassenraum vergessen.

*Hinweise zu der Option SchülerInnen oder Studierende als HelferInnen einzusetzen:

Die SchülerInnen, die für eine solche Veranstaltung abgestellt werden, sind sowohl auf dem Weg zur Veranstaltung wie auch während der Durchführung seitens der AUVA unfallversichert!

Die Direktion der entsendenden Schule möge diesen „Assistenzeinsatz" als Beitrag zur Hebung der Verkehrssicherheit und - soweit von der Schule gewünscht oder im Unterricht zu realisieren - als Beteiligungsprojekt dokumentieren.

Günstig ist es, wenn die SchülerInnen selbst Radfahren können und mit dem Fahrrad und idealerweise auch mit Radhelm zur Veranstaltung kommen.

Der Radworkshop wird von 1 Trainer durchgeführt. Dieser reist üblicherweise, von einer anderen Schule kommend, am Nachmittag des Vortages an, besichtigt nach Möglichkeit den Durchführungsort, stellt eventuell auch schon sein Equipement (Anhänger) vor Ort ab und beginnt am Veranstaltungstag etwa zwei Stunden vor dem geplanten Start mit dem Aufbau des Parcours.

Da wir in den verschiedenen Veranstaltungsorten weder die örtlichen Gegebenheiten noch die Quartiermöglichkeiten kennen, bitten wir die Schule die Organisation und Reservierung  des Quartiers zu übernehmen. Dieses soll nach Möglichkeit in der Nähe des Veranstaltungsortes liegen.

Kann dieses kostenlos zur Verfügung gestellt werden, sind wir sehr dankbar; anderenfalls soll es sich im Preisrahmen bis ungefähr 35 Euro inkl. aller Taxen bewegen.

Wenn kein Quartier erforderlich ist, teilen wir dies der Schule schon bei der Terminzusage mit.

Wir stellen der Schule eine Presseinformation zur Verfügung, anhand der die regionale Presse zum AUVA-Radworkshop eingeladen werden soll. Viele begeisterte Kinder auf den Fahrrädern bilden tolle Bildmotive und die Schule kann damit auf ihr Engagement zur Mobilitätserziehung verweisen.

Während des Radworkshops ist der Versicherungsschutz für alle SchülerInnen durch die AUVA gewährleistet (>>>Versicherten-Information<<<) .

Stürze gehören zum Radfahren lernen dazu. Durch die Auswahl der Hindernisse und unsere erfahrenen Trainer wurde in bisher neun Durchführungsjahren noch kein Kind ernsthaft verletzt. In der Regel benötigen wir nur kleine Heftpflaster, um kleine Schürfwunden vor allem psychologisch zu versorgen. Fazit: Die Teilnahme ist auch für Radfahr-Anfänger mit keinen nennenswerten Gefahren verbunden.

Für die Bodenmarkierungen beim Hindernis-Parcours verwenden wir umweltfreundlichen Kreidemarkierspray. Dieser zerfällt, abhängig von der Bodenbeschaffenheit und der Witterung weitgehend nach fünfzehn Tagen (Herstellerangabe). Ist eine schnellere Entfernung nötig, kann dies rasch und einfach mittels Hochdruckreiniger erfolgen. Wir ersuchen um Verständnis, dass eine allfällig notwendige Nachreinigung nicht von uns durchgeführt werden kann und daher im Verantwortungsbereich der Schule bzw. des Grundstücksbesitzers liegt

Nicht nur für Lob und Anerkennung, auch für Kritik und Verbesserungsvorschlage haben wir immer ein offenes Ohr. Auch beim besten Willen kann es bei über 300 Einsatztagen und sechs Trainern einmal vorkommen, dass etwas nicht so klappt wie vorgesehen. Wenn Sie mit der gebotenen Leistung nicht zufrieden waren oder Verbesserungsvorschläge haben, steht Ihnen dafür nach jeder Veranstaltung online unser Feedbackbogen zur Verfügung. Jegliche Kritik wird von uns als Agentur umgehend bearbeitet und jedenfalls auch unseren Auftraggebern zur Kenntnis gebracht.

Im weitaus häufigeren Fall, dass Sie und Ihre Kinder von dem gebotenen Training genauso beeindruckt waren wie viele öst. Volksschulen in der Vergangenheit, freuen wir uns natürlich auch sehr über persönliches Lob, Anerkennung und Weiterempfehlung.

Kleiner Tipp: Auch unsere Trainer sind nur Menschen. Und obwohl männlich, freuen sie sich wie die kleinen Kinder über selbstgemalte Bilder, Grußkarten oder selbstgeschriebene Dankesbriefe die sichtlich von Herzen kommen. Solche durch kein Geld der Welt zu bezahlenden Kleinode zieren dann noch jahrelang unsere Büros und bleiben dank digitaler Scantechnik fast ewig in Erinnerung.

Das wichtigste Kompliment und der größte Antrieb für unsere Trainer sind allerdings Ihre SchülerInnen, die wir einerseits glücklich und andererseits auch sicherer machen dürfen.