Vorsicht, Kuriositätenkabinett: Was uns beim Rad- & Helm-Check so begegnet…
Unsere CAPtains nehmen pro Saison über 22.000 Kinderfahrräder und Helme genau unter die Lupe. Dabei stoßen sie nicht nur auf Skurriles, sondern leider auch auf echte Gefahrenquellen. Von lockeren Schrauben bis zu abenteuerlichen Eigenkonstruktionen – wir zeigen Ihnen hier die häufigsten Mängel aus der Praxis.
Kaputte, lose oder falsch eingestellte Teile
Alles fest im Griff?
Lenkgriffe fehlen, sind verschlissen oder nicht fest mit dem Lenker verbunden. Es besteht die Gefahr vom Lenker abzurutschen.
Scharfkantiges offenes Lenkerrohr.
Bei einem Sturz können ungeschützte freiliegende Lenkerenden (meist scharfkantig) zu Pfählungsverletzungen führen. Es besteht große Verletzungsgefahr.
Maximalmarkierung beachten!
Ist die Sattelstütze über die Maximal-Markierung herausgezogen, kann die Sattelstütze oder der Fahrradrahmen brechen.
Das Pedal gehört ausgetauscht.
Pedal/Pedalrahmen gebrochen oder fehlt: Die Pedale geben Halt am Fahrrad. Ist das Pedal beschädigt oder fehlt der Pedalrahmen besteht die Gefahr beim Treten von den Pedalen abzurutschen und zu stürzen.
WLAN-Bremse
Der Bremshebel muss fest mit dem Lenker verbunden sein. Sonst kann der Hebel nicht betätigt werden.
Verkehrt herum eingebaute Vorderradgabel.
Hier wurde die Vorderradgabel verkehrt eingebaut. Das Vorderrad schaut demnach nach hinten.
Bremshebel kann nicht erreicht werden.
Falsche Bremshebeleinstellung. Während der Handballen sich am Lenkrohr abstützt, müssen die Finger über das erste Fingerglied den Bremshebel ziehen können.
Spielzeughelm.
Spielzeughelm der keine stoßdämpfende Schicht aufweist. Daher auch kein Prüfzeichen.
Ein Fall für den Restmüll.
Microschale ist nicht mehr fest mit der EPS-Schale innen verbunden.
Der Helm gehört ausgetauscht.
Helm weist mehrere Dellen in der Schale auf. Ein Microriss durch diese Überbeanspruchung ist sehr wahrscheinlich.
Uralt-Helm
Ein Helm von 1994 ohne „Microschale“ (Deckschicht).

