FAQ - AUVA Radworkshop - matomo

Häufig gestellte Fragen

FAQ

Die Teilnahme der SchülerInnen und Schulen am AUVA-Radworkshop ist kostenlos. Jeder Einsatztag kostet die AuftraggeberInnen - allen voran die AUVA - jedoch rund EUR 1.000,--

Österreichweit bewerben sich mehr als 400 Volksschule für das Projekt AUVA-Radworkshop. Rund die Hälfte der BewerberInnen darf mit einer Zusage für einen oder auch mehrere Einsatztage an ihrer Schule rechnen.

Die nachfolgenden Informationen sollen gewährleisten, dass die von den InitiatorInnen und PartnerInnen in das Projekt investierten Mittel nachhaltig und sinnvoll – im besten Interesse aller SchülerInnen – verwendet und die Schulen und Eltern umfassend über den Radworkshop informiert werden.

Radfahren ist Hausaufgabe

Radfahren lernen und können ist eigentlich Hausaufgabe und damit Elternarbeit. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Schulen für deren Engagement sich in diesem Bereich unterstützend einzubringen.

Grundsätzliche Aufgaben- bzw. Kompetenzverteilung

Die Organisation vor Ort (Veranstaltungsfläche, Vorbereitung der Kinder, vier Eltern-HelferInnen, Nächtigungsquartier für den/die TrainerIn) erfolgt durch die Schule (gerne unter Einbeziehung der Eltern) – alles weitere (Projektentwicklung und Ablauforganisation, kompetente Durchführung durch unsere Radworkshop-TrainerInnen, jeweils 3 Kubikmeter Material, Transport, laufende Beratung usw.) erfolgt durch unser bewährtes AUVA-Radworkshop-Team.

Fit für den AUVA-Radworkshop: Alles, was Sie wissen müssen




Für welche Kinder/Schulstufen ist das Programm geeignet?

Alle Kinder (1. bis 4. Schulstufe; keine Vorschulstufen!) können und sollen am AUVA-Radworkshop teilnehmen. Schulen, in denen mind. 80 % aller SchülerInnen am Radworkshop teilnehmen, werden – aufgrund der hohen Nachfrage – beim Auswahlverfahren bevorzugt.

Können Kinder mit Beeinträchtigungen am Radworkshop teilnehmen?

Integrationsklassen können in der Regel problemlos teilnehmen. Wichtig ist nur, dass der Trainer / die Trainerin vor Stundenbeginn darüber informiert wird, ob und welche der Kinder einer Klasse besonders berücksichtigt werden müssen, und allenfalls welche Beeinträchtigungen diese Kinder mitbringen. Unsere Trainerinnen und Trainer sind auf den Umgang mit beeinträchtigten Kindern geschult und haben noch ein paar Tricks auf Lager, um auch ihnen eine adäquate Teilnahme zu ermöglichen.

Wann und wo werden die AUVA-Radworkshops durchgeführt?

Eventort: Direkt am Schulstandort bzw. im nahen Schulumfeld. Durchführungszeitraum: Anfang April bis zum Beginn der Sommerferien, im Bedarfsfall auch von September bis Anfang Oktober.

An Wochenenden, in den Schulferien und insbesondere über die Sommermonate Juli und August wird der Radworkshop als Event auch im Rahmen von Öffentlichkeitsveranstaltungen durchgeführt bzw. kann von Veranstaltenden (Gemeinden, Vereinen, Verbänden) individuell gebucht werden.

Wie lange dauert der AUVA-Radworkshop an Ihrer Schule?

Pro Einsatztag können in der Regel VIER, in Ausnahmefällen auch maximal FÜNF Einsatzstunden durchgeführt werden. Hat eine Schule mehr Klassen, die nicht zusammengelegt werden können, werden weitere Einsatztage zugeteilt. Die Schule legt den Startzeitpunkt (Uhrzeit) des Radworkshops fest. Benötigte Aufbauzeit sowie Tagesablauf werden vom Trainer / von der Trainerin, hinsichtlich der gewählten Beginnzeit, (ein)geplant.
 

Die Beginnzeit für den Radworkshop ist von der Schule so zu wählen, dass ein allfälliger Anmarsch (Gehzeit) der Kinder zum Veranstaltungsort, wie auch die Rüstzeit (Entsperren der Räder, Helm aufsetzen etc.) berücksichtigt werden. Beginnzeit bedeutet für uns, wann die erste Klasse fahrbereit neben dem Parcours steht.

 

Was passiert, wenn mehrere Einsatztage notwendig sind?

Abhängig von der angemeldeten Anzahl der SchülerInnen und der Größe der Veranstaltungsfläche werden durch uns, für die Schule, ein, zwei oder drei Veranstaltungstage geplant. Die Schule wird im Vorfeld über zusätzliche Veranstaltungstage bzw. über die Gesamtdauer des AUVA-Radworkshops informiert. Die Klasseneinteilung hat durch die Schule zu erfolgen.

 

Wie erfolgt die Klasseneinteilung?

Pro Einsatzstunde kann jeweils eine Klasse mit MAXIMAL 26 SchülerInnen teilnehmen. Bei einer Klassengröße kleiner gleich 13 SchülerInnen können somit auch zwei Parallelklassen zusammen an einer Stunde teilnehmen. Achtung! Die AUVA-Radworkshop-Einheit dauert 60 Minuten! Zwischen den Übungseinheiten ist in der Regel KEINE Pause vorgesehen. Abweichungen sind mit dem zuständigen Trainer / der Trainerin im Vorfeld zu vereinbaren.

Klasseneinteilung

Beginnen Sie bei der Einteilung nach Möglichkeit mit der vierten Schulstufe, erst danach die erste, zweite und dritte Schulstufe (in dieser Reihenfolge). Warum? Wir nehmen die jüngeren, schwächeren SchülerInnen zeitlich in die Mitte. Damit können sich am Anfang alle, Lehrkräfte und Eltern-HelferInnen besser auf die Anforderungen des Programms einstellen und wir haben in der Mitte evtl. ein bisschen mehr Ruhe für die Kleinen.

Werden zwei Klassen gleichzeitig zum Radworkshop eingeteilt, sollten diese nach Möglichkeit in derselben Schulstufe sein. Bei Mehrstufenklassen hat es sich bewährt, die 1.+ 2. Schulstufe und die 3.+ 4. Schulstufe zusammenzufassen.

Bsp.: Schule mit 6 Klassen (78 SchülerInnen gesamt) an 1 Veranstaltungstag:

1. Schulstufe: 2 Klassen mit je 12 SchülerInnen

2. Schulstufe: 2 Klassen mit je 12 SchülerInnen

3. Schulstufe: 1 Klasse mit 15 SchülerInnen

4. Schulstufe: 1 Klasse mit 15 SchülerInnen

Folgende Klasseneinteilung wäre hier sinnvoll (4 Radworkshop-Stunden):

1. Einheit (á 60 min): die 4. Klasse

2. Einheit: 1. Klassen zusammengelegt (insgesamt 24 SchülerInnen)

3. Einheit: 2. Klassen zusammengelegt (insgesamt 24 SchülerInnen)

4. Einheit: die 3. Klasse

 

Was muss ich bei der Platzauswahl beachten?

  • je größer, desto besser
  • Mindestanforderung: 600 m2 (bspw. 20 x 30 m)
  • Mindestbreite der schmalsten Seite: 10 m
  • unbedingt befestigt und weitgehend eben (Asphalt, Beton, Pflasterung, Tartanbelag)
  • absolut ungeeignet sind Wiese, Sand- oder Schotterflächen
  • keine massiven Steigungen/Gefälle
  • keine Verunreinigungen (Restmüll, Hundekot, Verschlammung, Laub, Streusplit, Glassplitter etc. sind vor Beginn des Aufbaus zu entfernen)
  • frei von dort abgestellten Fahrzeugen
  • Zufahrt mit Kleintransporter und großem Anhänger muss möglich sein
  • Optimal: ca. 1.800 m2 (bspw. 30 x 60 m)

Wir weisen eindringlich darauf hin, dass ein geeigneter Platz eine Grundvoraussetzung für die Durchführung des Programms ist. Wird diese Anforderung nicht erfüllt, sagen wir die Veranstaltung direkt vor Ort ab.

 

Die Veranstaltungsfläche:

  • kann aus mehreren zusammenhängend befahrbaren Teilflächen bestehen, wenn diese die Mindestbreite von 10 m und in Summe die Mindestanforderung von 600 m2 erfüllen,
  • und die Teilflächen, für die Aufsicht führenden Lehrkräfte, weitgehend einsehbar sind.
  • Vorhandene einzelne Hindernisse wie Bäume, Bänke, Gehsteigkanten etc. stellen in der Regel kein Problem dar und können in den Parcours integriert werden.

 

Zufahrt mit Kleintransporter und großem Anhänger:

Die Veranstaltungsfläche muss am Veranstaltungstag von 05.30 Uhr bis 14.00 Uhr für den gesamten Verkehr (auch für FußgängerInnen) abgesperrt und frei von etwaigen sonst dort abgestellten Fahrzeugen sein. Die Zufahrt direkt auf oder knapp neben die Veranstaltungsfläche (mit großem Anhänger L: 6 m B: 2 m H: 2,50 m) muss ab 05.30 Uhr möglich sein.

 

Bodenmarkierungen beim Geschicklichkeits-Parcours

  • verwendet wird umweltfreundlicher Kreidemarkierspray
  • dieser zerfällt weitgehend nach 15 Tagen (abhängig von Bodenbeschaffenheit und Witterung)
  • und ist mittels Hochdruckreiniger rasch und einfach entfernbar
  • eine allfällig notwendige Nachreinigung fällt in den Verantwortungsbereich der Schule bzw. des Grundstücksbesitzers / der Grundstückbesitzerin

Wie viele Kinder können am AUVA-Radworkshop teilnehmen?

Helfen Sie Ihrem Glück auf die Sprünge:

  • Je mehr SchülerInnen einer Schule teilnehmen, desto größer die Chance auf Zusage.
  • Mindestteilnahme von 80 % aller SchülerInnen einer Schule. 
  • Teilnahme aller Schulstufen (1. bis 4. Klasse).
  • Mindestschulgröße: 42 SchülerInnen - ABER: Bewerbungen von Kleinschulen, die sich mit benachbarten Schulen (Partnerschulen) zusammenschließen, werden bevorzugt.

 

Zusatzinfo für Kleinschulen: 

Handelt es sich bei Ihrer Schule um eine Schule mit weniger als 42 SchülerInnen, dann schließen Sie sich mit einer Partnerschule zusammen. Bei der Partnerschule kann es sich sowohl um eine weitere Kleinschule als auch um eine Großschule in ihrer Nähe handeln.

 

Schulkooperationen machen mehrfach Sinn:

  • An einem Einsatztag können bis zu 120 Kinder mit dem Rad-Aktiv-Programm erreicht werden. Dieses Potenzial soll bestmöglich ausgeschöpft werden.
  • Der Ablauf des AUVA-Radworkshops ist auf pädagogischer und physisch-wirkender Ebene so aufgebaut, dass ein Mehr an Kindern pro Klasse und Stunde sinnvoller ist. 
  • Stärkung der regionalen und interkommunalen Zusammenarbeit. 

Wie gestaltet sich der Ablauf von der Bewerbung bis zum durchgeführten Termin?

  1. Ausschreibung ONLINE auf www.radworkshop.info. Information per Mail und BMBF-Erlass →
  2. Verbindliche Bewerbung der Schule innerhalb der Bewerbungsfrist →
  3. Auwahlverfahren nach festgelegten Kriterien →
  4. Zu- oder Absage per Mail an die Schulen. Zusage erfolgt mit konkretem Terminvorschlag →
  5. Bestätigung des vorgeschlagenen Termins innerhalb von 5 Werktagen durch die Schule mittels Eintrag im Schul-Login. Damit ist der Termin für beide Seiten fix und verbindlich →
  6. Übermittlung aller Unterrichts- und Planungshilfen →
  7. Schulinterne Vorbereitung der Kinder →
  8. Durchführung des AUVA-Radworkshops an einem oder mehreren zusammenhängenden Tagen →
  9. Feedbackabgabe durch die Schule innerhalb von 10 Tagen nach dem letzten Termin.

Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl der Schulen?

Da sich üblicherweise deutlich mehr Schulen bewerben als Veranstaltungen budgetiert sind und durchgeführt werden können, werden alle fristgerecht eingelangten Bewerbungen in einer Kommission nach vorab festgelegten Kriterien bewertet, auf deren Basis die Zuteilung erfolgt.

Die Auswahlkriterien sind:

  1. Jede Schule, unabhängig ob sie sich am ersten oder letzten Tag der Frist bewirbt, hat die gleichen Chancen.
  2. Schulen, welche die Rahmenbedingungen nicht erfüllen (können), müssen wir bei der Bewertung leider ausscheiden.
  3. Die Anzahl der von der AUVA bundesweit budgetierten Veranstaltungstage auf die einzelnen Bundesländer wird durch einen gerechten Aufteilungsschlüssel erreicht. Durch die Unterstützung von regionalen Partnern erhöht sich die Anzahl der Veranstaltungstage in einigen Bundesländern.
  4. Schulen, welche sich mit anderen Schulen zusammentun (Partnerschulen), werden bevorzugt behandelt.
  5. Auf eine regional gleichmäßige Verteilung innerhalb eines Bundeslandes wird geachtet.
  6. Eine Schule die sich bereits öfter erfolglos für den Radworkshop beworben hat, wird höher gereiht. Eine Schule die bereits einmal zum Zug gekommen ist, wird nachgereiht.
  7. Bleiben in einem Bundesland / einem Bezirk nach Durchsicht der Bewerbungen mehr Schulen übrig als Veranstaltungen durchgeführt werden können, folgt die Entscheidung durch das Los.

Was muss die Schule bzw. was müssen die Eltern tun?

Der AUVA-Radworkshop ist kostenlos – diese neun wichtigen Dinge müssen Schule/Eltern aber leisten:

  1. Geeignete Fläche bereitstellen.
  2. Mind. 4 Eltern-HelferInnen organisieren, die die Schule bei der Durchführung unterstützen.
  3. In jeder Radworkshop-Stunde muss mind. eine verantwortliche Person der Schule (Lehrperson) anwesend sein, die die Kinder namentlich kennt.
  4. Klasseneinteilung und Beginnzeit des AUVA-Radworkshops festlegen.
  5. Zeitgerechte Aussendung des Elternbriefes (wird zur Verfügung gestellt).
  6. Vor- und Nachbereitung der SchülerInnen im Unterricht (Materialien werden bereitgestellt).
  7. Einladung an die regionale Presse (Pressetext wird zur Verfügung gestellt).
  8. Ggf. Quartierorganisation für den Trainer / die Trainerin.
  9. Die Fahrräder der Kinder sowie deren Helme (korrekte Helmeinstellung) müssen vor Besuch des AUVA-Radworkshops von den Eltern (bzw. Radwerkstätte) überprüft werden.

Es ist möglich, dass für die umfassende Vorbereitung der SchülerInnen nicht genügend Zeit bleibt. In diesem Fall ersuchen wir die Schule, zumindest die Überprüfung des Fahrrades und die richtige Fahrradhelm-Einstellung den Eltern vorab zu übertragen und alle weiteren Materialien als Nachbereitung zum AUVA-Radworkshop im Unterricht zu erarbeiten.

Rad- und Helmcheck sollte schon zu Hause erfolgen

Es liegt im Verantwortungsbereich der Eltern, dass der Radhelm richtig auf den Kopf des Kindes eingestellt und das Fahrrad zumindest betriebssicher ist. Ein Experte benötigt für die korrekte Einstellung eines Radhelms zwischen 10 und 20 Minuten. Ungeübte Personen müssen bis zu einer Stunde und mehr dafür aufwenden. Je zeitaufwendiger sich der Rad- und Helmcheck für unsere Profis gestaltet, desto weniger Fahrzeit bleibt den Kindern im Parcours.

Was müssen die Kinder zum AUVA-Radworkshop mitbringen?

  • ihr eigenes, betriebssicheres Fahrrad
  • ihren richtig eingestellten Fahrradhelm (es gilt Helmtragepflicht!)
  • Regenoberbekleidung, einschließlich einer wasserabweisenden Unterziehhaube oder einem Plastiküberzug für den Helm
  • allenfalls auch Ersatzbekleidung
  • Radfahrhandschuhe sowie bequeme Radfahrkleidung werden empfohlen
  • geschlossene Schuhe!
  • warme, dünne Handschuhe bei milderen Temperaturen (Frühjahr, Herbst)
  • gefüllte Wasserflasche

Dies alles unabhängig vom vorhergesagten Wetter! Wir fahren auch bei leichtem Regen (Nieseln, Sprühregen, kurze Schauer).

 

Was macht ein betriebssicheres Fahrrad aus?
  • passt zur Körpergröße des Kindes
  • passt zum aktuellen Fahrkönnen des Kindes
  • weist gut gefüllte Reifen auf
  • Bremsen funktionieren und
  • können vom Kind problemlos betätigt werden
  • Sattel- und Lenkerrohr sind verdrehsicher geklemmt
Für jene SchülerInnen, die kein eigenes Fahrrad bzw. keinen Helm mitbringen (können), steht eine begrenzte Anzahl von hochwertigen Leihrollern und Leihhelmen kostenlos zur Verfügung.
 
ACHTUNG: Fahrräder mit Stützrädern, Einräder oder Micro-Scooter sind beim Radworkshop aus Sicherheitsgründen nicht zulässig.
 

Wie soll das gehen, wenn alle Kinder ihr eigenes Rad in die Schule mitbringen?

Wenn die Eltern früh genug informiert werden (Elternbrief wird zur Verfügung gestellt), lässt sich der Transport der Fahrräder meist problemlos organisieren. Üblicherweise bringen die Eltern die Räder der SchülerInnen entweder schon am Vorabend zur Schule oder nehmen diese am Veranstaltungstag in der Früh in die Schule mit. Die Fahrräder können dann ab Unterrichtsende oder auch am Abend abgeholt werden.

Hilfreich ist, wenn die Schule im Vorfeld Abstellflächen (z.B. Grünflächen) für die Räder klassenweise einteilt, diese beschriftet bzw. kennzeichnet und ab ca. 07.00 Uhr am Veranstaltungstag auch eine Person für die Einweisung der Räder zu den Abstellflächen bereitstellt. Die Räder dürfen NICHT auf jenen Flächen abgestellt werden, die für den Parcours reserviert sind!

Erfrischungsgetränke

Insbesondere in der wärmeren Jahreszeit hat es sich sehr bewährt, wenn am Ende der Radworkshop-Stunde bereits Wasser oder Erfrischungsgetränke (von Seiten der Schule oder des Elternvereins bereitgestellt) auf die SchülerInnen warten.

Es regnet am Veranstaltungstag – was nun?

Das ALLERWICHTIGSTE!

Ob gefahren werden kann oder nicht, kann nur DIREKT AM VERANSTALTUNGSTAG spontan vor Ort von dem jeweiligen Trainer / der jeweiligen Trainerin in Abstimmung mit der Schule entschieden werden. Grundsätzlich gilt, dass auch bei leichtem Regen gefahren wird.

Sie können sich darauf verlassen, dass unsere TrainerInnen eine äußerst hohe Kompetenz bezüglich der Notwendigkeit einer Absage haben, und dass sie diese Entscheidung nur höchst ungern treffen.

Zwei Gründe dafür, den AUVA-Radworkshop schlechtwetterbedingt nicht oder zeitversetzt durchzuführen:

  • Es regnet durchgehend bzw. beginnt während der Durchführung heftig zu regnen.
  • Es hat am Vortag bzw. in der Nacht bis zum frühen Morgen geregnet und aufgrund der dauerhaft nassen Oberfläche ist ein Aufbau (Markierung der Fahrstrecke mit Kreidespray) bzw. die Durchführung (Rutschgefahr, Nässe, Kälte) nicht möglich.

Die Veranstaltung wurde aufgrund höherer Gewalt abgesagt – was nun?

Alle Schulen, an denen aufgrund höherer Gewalt (also ohne Verschulden seitens der Schule) der AUVA-Radworkshop nicht durchgeführt werden kann, sind in der darauffolgenden Saison FIXSTARTER. Natürlich unter der Prämisse, dass sich die Schule erneut ordnungsgemäß bewirbt, und dass der AUVA-Radworkshop im von uns geplanten Umfang im nächsten Jahr durchgeführt werden kann. Bei mehrtägigen Einsätzen werden allerdings nur jene Tage nachgeholt, die tatsächlich ausgefallen sind. 

Das Schlechtwetterprogramm für Klassen, die witterungsbedingt nicht starten konnten:

  • TrainerIn besucht nach Möglichkeit jede Klasse
  • erklärt Sachlage
  • kündigt Wiederholung an
  • verteilt Give-Aways der AUVA
  • richtige Helmeinstellung wird unterhaltsam erklärt und
  • soweit möglich einzelnen Kindern der Helm richtig eingestellt

Welche Anforderungen müssen HelferInnen erfüllen?

Mind. 4 engagierte Eltern-HelferInnen müssen seitens der Schule organisiert werden und am Veranstaltungstag vor Ort sein. Dauer: 15 min. vor Veranstaltungsbeginn bis Veranstaltungsende. Ein HelferInnen-Infoblatt wird der Schule zur Verfügung gestellt und soll im Vorfeld der Veranstaltung an die Eltern-HelferInnen ausgegeben werden.

Auch SchülerInnen einer höheren/weiterbildenden Schule (Oberstufe) können als HelferInnen eingesetzt werden.

Anforderungen an Helfende:

  • Mindestalter 16 Jahre (11. bis 13. Schulstufe)
  • 15 min. vor Veranstaltungsbeginn vor Ort
  • Anwesenheit bis Veranstaltungsende
  • Witterungsadäquat gekleidet
  • Eigenes Fahrrad & eigener Helm können gern mitgebracht und es kann gern mitgemacht werden

Der Klassenlehrer / die Klassenlehrerin zählt NICHT zu diesen 4 Helfenden, da er/sie seiner/ihrer Aufsichtspflicht über die SchülerInnen nachkommen (z.B. WC-Gänge verantwortet) und für Notfälle jederzeit frei sein muss. In jeder Radworkshop-Stunde muss mind. eine verantwortliche Person der Schule (Lehrperson) anwesend sein, welche die SchülerInnen namentlich kennt. Diese wird auch bei der Urkundenausstellung benötigt. LehrerInnen, die eine Lesehilfe benötigen, sollen diese bitte nicht im Klassenraum vergessen.

WICHTIG! Ein stündlicher Wechsel aller Eltern-HelferInnen wird NICHT empfohlen, da diese stets neu eingeschult werden müssen, und die Zeit dafür den Kindern verloren ginge. Leider bieten sich Eltern oft nur für die EINE Stunde an, in der IHR Kind drankommt. Bewährt hat sich, dass jede Klasse EIN bis ZWEI HelferInnen organisiert. 

 

*Hinweise zu der Option SchülerInnen oder Studierende als Helfende einzusetzen:

Helfende SchülerInnen oder Studierende sind sowohl auf dem Weg zur Veranstaltung, wie auch während der Durchführung seitens der AUVA unfallversichert!

Nächtigung für den Trainer / die Trainerin

Ob ein Quartier erforderlich sein wird oder nicht, wird der Schule bereits bei Terminzusage mitgeteilt.
 
Der Radworkshop wird von 1 Trainer / 1 Trainerin durchgeführt. 
  • Der Trainer / die Trainerin reist üblicherweise, von einer anderen Schule kommend, am Nachmittag des Veranstaltungsvortages an,
  • besichtigt nach Möglichkeit den Durchführungsort,
  • stellt eventuell auch schon das Equipment (Anhänger) vor Ort ab
  • und beginnt am Veranstaltungstag etwa zwei Stunden vor dem geplanten Start (Beginnzeit) mit dem Aufbau des Parcours.

Da wir in den verschiedenen Veranstaltungsorten weder die örtlichen Gegebenheiten noch die Quartiermöglichkeiten kennen, bitten wir die Schule, die Organisation und Reservierung des Quartiers zu übernehmen.

Das Quartier sollte nach Möglichkeit:

  • in der Nähe des Veranstaltungsortes liegen
  • nicht teurer als 50 Euro, inkl. Taxen sein
  • wenn es kostenlos zur Verfügung gestellt werden kann, sind wir sehr dankbar!

Presse-Aktivitäten zum Radworkshop

  • Wir bitten die Schule um Einladung der regionalen Presse zum Veranstaltungstag.
  • Ein aktueller Pressetext wird der Schule im Downloadbereich des Schul-Logins zur Verfügung gestellt.
  • Kinder sind begeisterte RadfahrerInnen und geben tolle Bildmotive ab.
  • Die Schule verweist damit auf ihr großes Engagement im Bereich der Mobilitätserziehung.

Versicherung & Haftungsausschluss

Während des Radworkshops ist der Versicherungsschutz für alle SchülerInnen durch die AUVA gewährleistet (Versicherten-Information)(Versicherten-Information) .

Stürze gehören zum Radfahrenlernen dazu. Durch die Auswahl der Hindernisse und unsere erfahrenen TrainerInnen wurde in bisher fünfzehn Durchführungsjahren noch kein Kind ernsthaft verletzt. In der Regel benötigen wir nur kleine Heftpflaster, um kleine Schürfwunden vor allem psychologisch zu versorgen. Fazit: Die Teilnahme ist auch für Radfahr-AnfängerInnen mit keinen nennenswerten Gefahren verbunden.

Für die Bodenmarkierungen beim Geschicklichkeits-Parcours verwenden wir umweltfreundlichen Kreidemarkierspray. Dieser zerfällt, abhängig von der Bodenbeschaffenheit und der Witterung weitgehend nach fünfzehn Tagen (Herstellerangabe). Ist eine schnellere Entfernung nötig, kann dies rasch und einfach mittels Hochdruckreiniger erfolgen. Wir ersuchen um Verständnis, dass eine allfällig notwendige Nachreinigung nicht von uns durchgeführt werden kann und daher im Verantwortungsbereich der Schule bzw. des Grundstücksbesitzers / der Grundstücksbesitzerin liegt.

Kritik & Beschwerden, Lob & Anerkennung

Nicht nur für Lob und Anerkennung, auch für Kritik, Beschwerden und Verbesserungsvorschläge haben wir stets ein offenes Ohr. Unter www.radworkshop.info können sie das Feedback anderer Schulen einsehen.  

Jegliche Kritik wird von uns als Agentur umgehend bearbeitet und auch unseren AuftraggeberInnen zur Kenntnis gebracht.

Natürlich freuen wir uns sehr über persönliches Lob, Anerkennung und Weiterempfehlung. Kleiner Tipp: Auch unsere TrainerInnen sind nur Menschen. Die Freude über selbstgemalte Bilder, Grußkarten oder selbstgeschriebene Briefe ist riesig! Solche, durch kein Geld der Welt zu bezahlende Kleinode, zieren dann noch jahrelang unsere Büros.

Das wichtigste Kompliment und der größte Antrieb für unsere TrainerInnen sind allerdings die radfahrbegeisterten Kinder, die wir einerseits glücklich und andererseits auch sicherer machen dürfen.